Portfolio

glasierte Keramik;
3 - teilig; 76 x 25 x 22 cm;
2024

glasierte Keramik;
3 - teilig; 47 x 45 x 35 cm;
2024

glasierte Keramik;
50 x 35 x 25 cm;
2023

glasierte Keramik;
4 - teilig; 73 x 45 x 43 cm;
2024

glasierte Keramik;
2 - teilig; 59 x 35 x 30 cm;
2024
ARTIST STATEMENT
Yara Lettenbichler arbeitet mit keramischen Skulpturen, die aus einem spontanen, intuitiven Prozess heraus entstehen. Der Ton fungiert dabei als aktiver Partner: Seine Grenzen, sein Verhalten im feuchten Zustand und seine Tendenz zum Kippen, Einsacken oder Brechen prägen die Formfindung wesentlich mit. Lettenbichler nutzt diesen instabilen Moment bewusst, um eine Spannung zwischen Kontrolle und Eigenleben des Materials zu erzeugen.
Ihre Arbeiten bestehen häufig aus mehreren Modulen, die über Stecksysteme miteinander verbunden werden. Diese modulare Struktur eröffnet eine Form von skulpturaler Offenheit: Die Objekte können erweitert, neu arrangiert oder in anderen Konstellationen präsentiert werden. Dadurch entsteht ein Werkverständnis, das dynamische Veränderung und potenzielle Weiterentwicklung mitdenkt.
Visuelle Impulse entnimmt die Künstlerin natürlichen Prozessen, biologischen Strukturen sowie alltäglichen Beobachtungen, die sie stark abstrahiert. Die resultierenden Formen bewegen sich zwischen pflanzlichen, tierischen oder mikrobiologischen Assoziationen, ohne eine identifizierbare Entsprechung zu haben. Diese Ambivalenz ist zentral: Ihre Skulpturen wirken wie mögliche Lebensformen aus anderen Systemen oder Zeiten – fiktiv, aber plausibel.
Ein wesentlicher Bestandteil ihrer Arbeit ist die Oberflächengestaltung. Farbig kontrastreiche, verspielte und kleinteilige Texturen unterstreichen den Eindruck von organischer Vitalität. Auch ihre Titelfindung folgt dieser Logik: wissenschaftliche Begriffe, biologische Referenzen und erfundene Wortfragmente verschränken sich zu einer Sprache, die die skulpturalen Formen in einen spekulativen Bedeutungsraum erweitert.
Lettenbichlers Praxis verbindet Materialforschung mit einer spekulativen, biomorphen Ästhetik. Ihre Skulpturen sind keine statischen Objekte, sondern offene Systeme, die das Verhältnis zwischen Form, Materialverhalten, Fantasie und Wahrnehmung neu verhandeln.
glasierte Keramik; 26 x 24 x 29 cm ; 2021
glasierte Keramik, 2-teilig;
29 x 27 x 20 cm;
2022
glasierte Keramik,
30 x35 x 20 cm;
2020
glasierte Keramik,
51 x 30 x 30 cm;
2020

glasierte / engobierte Keramik; 42 x 42 x 42 cm; 2019
glasierte / engobierte Keramik; 50 x 30 x 30 cm; 2019
glasierte / engobierte Keramik;
mehrteilig á ca. 40 x 40 x 40 cm; 2018
glasierte Keramik, Holz, Lack,
210 x 40 x 40 cm;
2018
glasierte Keramik,
154 x 23 x 23 cm;
2018

glasierte /engobierte Keramik, Metall,
61 x 60 x 50 cm;
2018
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glasierte / engobierte Keramik; 4 - teilig;
200 x 45 x 45 cm; 2017
ungebrannter Keramikton, Holzbox, Schneeflocke; 500 x 170 x 35 cm; 2016